Beziehungswert in der Pflege


 

Man kann "pflegen" oder "reflektiert mit Empathie und Achtsamkeit pflegen".
Man kann "reden" oder "bewusst und gewaltfrei kommunizieren".

Es ist eine Frage der Haltung, wie wertschätzend man mit anderen Menschen umgeht.
Das ist das zentraler Aspekt der Beziehungswert-Seminare - für mehr Qualität in der Pflege.

 

Das Angebot richtet sich an Institutionen, die Pflege-Ausbildungen und Weiterbildungen anbieten und an Privatpersonen, die mehr über Kommunikation in der Pflege lernen wollen.

 


Beziehungswert ist aktuell für verschiedene Träger in den Themenbereichen: Kommunikation, Konfliktmanagement,Teamarbeit, Beziehungsgestaltung, Diversität, Stress und Burnout tätig.

Es gibt auch die Möglichkeit, Schulungen via ZOOM abzuhalten.

Kosten:  Richtwert: 110.- / UE .

Die Preise gestalten sich je nach TeilnehmerInnenanzahl und Anfahrtsweg. (Beispiel: Acht Unterrichtseinheiten*-Seminar  im kleinen Kreis (max. 20 TN) ab Euro 880.- (plus Anfahrt amtliches Kilometergeld). Geeignete Räumlichkeiten sind durch den Auftraggeber zu organisieren, Beamer und Laptop können mitgebracht werden.
*eine Unterrichtseinheit (UE) sind 50 Minuten

 

Privatpersonen - Seminar nach individueller Vereinbarung via ZOOM: 80.- /1UE

 

Wunschseminar: Sie sind an einzelnen Themenblöcken interessiert? Auch das ist möglich: Ein Wunschseminar wird gerne zusammengestellt (Preis nach Aufwand).

 

Nähere Auskünfte dazu unter petra.lippay@gmail.com .

 


Unterrichtserfahrung "Kommunikation und Konfliktmanagement" für folgende Ausbildungen:

  • HeimhelferIn (alle Module Kommunikation und Konfliktmanagement)
  • Ordinationsassistenz (alle Module Kommunikation und Konfliktmanagement)
  • Pflegeassistenz* (Module: Kommunikation: Basis / Interaktion / Team / Konfliktbearbeitung / Diversität / Training, etc)
  • Pflegefachassistenz*   (Module: Kommunikation: Basis / Interaktion / Team / Konfliktbearbeitung / Diversität / Training, etc)


 ...weitere Ausbildungen auf Anfrage.

* PA und PFA gemäß der Pflegeassistenzberufe-Ausbildungsverordnung – PA-PFA-V, BGBl. II Nr. ***/2016

 


Aktuelle kürzere Weiterbildungs-Seminare via ZOOM (für Pflegeprofis und pflegende Angehörige):

 

* Gewaltfreie Kommunikation für den Pflegealltag (4 UE)
* Konfliktfreie Kommunikation 1 - eine Auffrischung aus der Grundausbildung (4 UE)
* Konfliktfreie Kommunikation 2 -  Psychologisches Hintergrundwissen für mehr Kommmunikationskompetenz (4 UE)
* Aggression verstehen und professionell deeskalieren (3 UE)
* Stress & Burnout: erkennen, verstehen, vermeiden (3 UE)
* Positive und einfühlsame Kommunikation bei Menschen mit Demenz (3 UE)
* Psychische Erkrankungen: verstehen & damit umgehen lernen (zweiteilig - 2x4 UE)
* Gewalt verstehen und in der Pflege vermeiden (4 UE)
* Diversität in der Kommunikation (4 UE)

 
...weitere Themen auf Anfrage.

Richtwert Kosten: bei Online Seminaren: 110.-/UE  und maximal 16 TN

 

 


TAGES-Seminareblöcke (für Pflegeprofis und pflegende Angehörige):



 Wahrnehmung, Bewusstsein & Kommunikation in der Pflege  (8 UE - 10 UE)

 •       Vom Umweltreiz zum inneren Bild unserer Welt: Sinnesverarbeitung
•       Welchen Anteil haben bewusste und unbewusste Handlungen/Entscheidungen in unserem Alltag? Wie entsteht das Bewusstsein?
•       Was ist Kommunikation?
•       Bewusste Kommunikation & unbewusste Kommunikation
•       Das Reflektieren über die eigene Wahrnehmung und unser Denken
•       Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung & Blinder Fleck: Das Johari-Fenster
•       Was ist professionelle Kommunikation?
•       Warum wir unterschiedlich wahrnehmen
•       Wie funktionieren Gedächtnis & Erinnerungen?
•       Persönliche Wahrnehmungsfilter
•       Die Bedeutung des Selbstwertes in der Kommunikation

 
Nähe und Distanz in der Pflege  (8 UE – 10 UE)

•       Selbstbeobachtung & Fremdbeobachtung
•       Emotionen im sozialen Kontext
•       Empathie und Spiegelneurone
•       Nonverbale Kommunikation
•       Reviere / 4 Zonen Distanzen
•       Die Sprache der Berührung
•       Die Basale Stimulation in der Pflege
 

Kommunikationstheorie und  Kommunikationsmodelle  (8–10 UE)

•      Einflussfaktoren der Sprache
•      Das Kommunikationsmodell nach Watzlawick
•      Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun (4 Ohren Modell)
•      Aktives Zuhören, Paraphrasieren, Verbalisieren und Spiegeln
•      12 Kommunikationssperren nach Gordon
•      Die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg
 

Pflegeprozess als Beziehungsprozess (ca. 8-10 UE)

•      Zentrale Gesprächsformen im Pflegebereich: Aufklären, Informieren, Motivieren, Instruieren
•      Grundlegende Gedanken zur pflegerischen Beziehungsarbeit
•      Die Pflegetheorie (Zwischenmenschliche Beziehungen in der Pflege) von Hildegard Peplau
•      Die Persönlichkeitstypen
•      Die Transaktionsanalyse
•      Konstruktive Kritik
•      Ich-Botschaften
•      Fragetechniken: Offene Fragen, geschlossene Fragen, Suggestivfrage, etc.
•      Humane Gesprächsführung / Gesprächskultur
•      Klientenzentrierte Gesprächsführung (Carl Rogers)
•      Motivierende Gesprächsführung   

 

Bedürfnisse, Werte, Normen und Soziologie (ca. 6-8 UE)

 

•       Was ist Soziologie?
•       Bedürfnisse
•       Bedürfnispyramide
•       Die 14 Grundbedürfnisse eines Menschen nach Virginia Henderson
•       Werte und Wertequadrat
•       Ziele und Beliefs
•       Soziale Normen
•       Soziale Rollen
•       Die Gefahr der Konformität / Reflektiertes, verantwortungsbewusstes Handeln in der Pflege

 

Zielgruppenspezifische Kommunikation  (10 UE)

•       Psychosoziale Unterstützung (allgemein, mit chronisch Kranken, mit Tumorpatienten, mit Trauma-Patienten)
•       Trauma, Trigger, Posttraumatische Belastungsstörung, Ego States
•       Gespräche/Zusammenarbeit mit Angehörigen
•       Rechtliche Grundlagen – was dürfen Dritte erfahren?
•       Kommunikation mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen
•       Entwicklungspsychologische Grundlagen (Schwerpunkt Kinder & Alte Menschen)
•       Kommunikation mit Kindern im pflegerischen Kontext
•       Kommunikation mit an Demenz erkrankten Menschen
•       Kommunikation mit Menschen mit Sinneseinschränkungen
•       Interkulturelle Kommunikation (Umgang mit Sprachbarrieren)

 
Kommunikation und Unterstützung bei psychischer Erkrankung  (10 UE)

Allgemeines zum Thema Psychische Erkrankung: Faktoren, Stressbelastung, Frühwarnzeichen, Verletzlichkeits-Stress-Modell, Verlauf, Häufigkeit, Empowerment und Recovery

  • Psychosen
  • Depression
  • Bipolare Erkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Borderline-Persönlichkeitsstörungen
  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen


 Kommunikation und Beziehungsgestaltung in Pflegeteams (10 UE)

  • Was ist ein Team
  • Acht Merkmale, um sich als Team zu fühlen
  • Mentalisierungsübung und Auswertung zu zweit – Meine Rolle im Team
  • Teamgröße und Kommunikation
  • Hemmende und förderliche Faktoren der Teamarbeit
  • Übung: Lego-Management (30 Minuten)
  • Wie wir andere Teammitglieder wahrnehmen
  • Verschiedene Kommunikationsstile im Team
  • Übung: Die Papierbrücke (70 Minuten)
  • Unangenehme Themen in der Teamarbeit (Rivalität, unangemessene Berührungen)
  • Hilfen zur Vorbereitung auf ein Gespräch
  • Feedback geben & nehmen
  • Diskussionen führen
  • Das Entlastungsgespräch

 

Kommunikation in Krisen und Konfliktsituationen (10 UE)

 

  • Stress und Stressbewältigung
  • Burnout
  • Was ist eine Krise und Krisenbewältigung in der Pflege
  • Konfliktspiele
  • Theorie zu Konflikten (Gründe, Typen, Phasen)
  • Theoretische Ansätze zur Aggression
  • Traumatische Erfahrungen und Dissoziation im Zusammenspiel mit Aggression
  • Affektmanagement  - Wie umgehen mit Aggression
  • Argumentieren unter Stress-  Was kann ich tun, wenn ich verbal angegriffen werde?, der  Umgang mit Anzüglichkeiten
  • Deeskalation in der Pflege mit praktischen Übungen  und Rollenspielen


 

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Tages-Seminare: Weiterbildung für Pflegeprofis und pflegende Angehörige:

 

In nur einem Tag zur gewaltfreien Kommunikation und zum aktivem Zuhören  (8 UE)

Was ist gewaltfreie Kommunikation? Was bringt gewaltfreie Kommunikation?
Das vier Ohren Modell von Schulz von Thun: Die vier Seiten einer Botschaft / Aktives Zuhören und Kommunikationssperren
Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
Eigene Bedürfnisse und Werte erkennen / Das Gegenüber empathisch aufnehmen / Gewaltfreier Ausdruck von Ärger
Die beschützende Anwendung von Macht / Wertschätzung und Anerkennung

 

Wenn ich nur „Nein“ sagen könnte...  (8 UE)

 

Wenn man Sie um etwas bittet, können Sie nicht „Nein“ sagen? Auch wenn Sie sich damit selbst überfordern und dann unzufrieden sind?

In diesem Seminar reflektieren wir jene Ursachen und Muster, die dazu führen, dass Sie sich immer wieder in solche Situationen bringen....und wie Sie da rauskommen. Wir reflektieren, warum wir so gerne an alten Denkmustern und Tätigkeiten festhalten. Warum es uns so wichtig ist, was die anderen über uns denken.

 

Ein Impuls zum Überdenken der eigenen Bedürfnisse und Grenzen und die Chance, Belastendes loszulassen.

 

 
Konfliktmanagement - "Konflikte im Alltag und Beruf - wie gehe ich damit um?" (6 UE)

 Verschiedene Bedürfnisse und Wertvorstellungen im Beruf und im Privatleben können manchmal zu Spannungen und Konflikten führen. Wie aber geht man damit um? Welche Methoden gibt es, Konflikte für beide Seiten zufriedenstellend zu lösen? Ab welcher Phase braucht man Hilfe von außen?

 

Diese Fragen werden im Seminar beantwortet und Sie haben die Gelegenheit, einen Konflikt, der Sie begleitet, anhand der gezeigten Methode zu analysieren und vielleicht der Auflösung des Konfliktes einen Schritt näher zu kommen.

 


Stress & Burnout   (4-6 UE)

Was wissen wir heute über Stress, wie und warum entsteht er und wie können wir ihn reduzieren? Was führt zum Burnout und wie können wir ein Ausbrennen vermeiden? An diesem Seminartag geht es um eine allgemeine, erste Information zum Themenkreis, es ist als eine Orientierung für Interessierte und Angehörige von Betroffenen zu verstehen.
 
Hinweis: Das Seminar ersetzt keinesfalls eine fundierte ärztliche/psychologische Diagnose oder kann eine Therapiemaßnahme ersetzen!

 



Seminare speziell für "neue" pflegende Angehörige (Demenz):

 

"Basics für Angehörige von Demenzerkrankten"

Ein erster Überblick für pflegende Angehörige von an Demenz Erkrankten (verschiedene Themenbereiche in einem Tagesseminar 8 UE oder an 2 Halbtagen a 4 UE)

 
Das Gegenüber besser einschätzen lernen - Die Persönlichkeitstypen (2 UE)

Je individueller die Kommunikation an den Gesprächspartner angepasst wird, umso erfolgreicher wird das Gespräch verlaufen. Besonders nützlich ist dabei,  wenn man die vier Persönlichkeitstypen kennt, weil man die Gespräche in der Pflege individueller anpassen kann.

 
Wahrnehmung und Kommunikation in verschiedenen Phasen der Demenz (2 UE)

Die Wahrnehmungswelt von an Demenz erkrankten ist - je nach Ausprägung der Demenz - eine andere, als wir sie erleben. In diesem Teil des Semiartages wollen wir in diese Wahrnehmungswelt eintauchen, damit wir mit dementen Angehörigen besser kommunizieren können.

 
Nonverbale Kommunikation und Basale Stimulation (2 UE)

Menschen, die gepflegt werden, sind sehr sensible bezüglich der nonverbalen Kommunikation und aufgrund der Deprivation sehr zugänglich für die Basale Stimulation. In diesem Seminar bekommen Sie einen ersten Einblick in das Thema mit einigen Filmbeispielen zur Anwednung der Basalen Stimulation.

 
Mit der eigenen Belastung umgehen lernen - Burnout vermeiden (2 UE)

Pflegende Angehörige stossen schnell an ihre Grenzen - damit einem der Burnout erspart bleibt, sollte man diverse Warnsignale kennen und Risikofaktoren vermeiden. Und die eigenen "inneren Antreiber" reflektieren.