Beziehungswert in der Pflege


 

Man kann "pflegen" oder "reflektiert mit Empathie und Achtsamkeit pflegen".

Man kann "kommunizieren" oder "bewusst und gewaltfrei kommunizieren".

 

Es ist eine Frage der Haltung, wie wertschätzend man mit anderen Menschen umgeht.

 

Das ist das zentraler Aspekt der Beziehungswert-Seminare - für mehr Qualität in der Pflege.

 


Beziehungswert ist für die ISL-Akademie St. Pölten in den Themenbereichen: Kommunikation, Konfliktmanagement,Teamarbeit, Beziehungsgestaltung, Stress und Burnout tätig. Zudem bietet Beziehungswert auch Ausschnitte aus der Ausbildung als Fortbildung an. Die Seminare können von Trägerorganisationen und Privatpersonen im Raum Wien, St. Pölten, Krems, Tulln, gebucht werden (anderer Regionen auf Anfrage). 

 

Nähere Auskünfte dazu unter office@beziehungswert.at .

 


Seminare für pflegende Angehörige:

 

"Pflege & Kommunikation bei Demenz"

Ein erster Überblick für pflegende Angehörige von an Demenz Erkrankten
(verschiedene Themenbereiche in einem Tagesseminar - 8 UE)

 

 

Das Gegenüber besser einschätzen lernen - Die Persönlichkeitstypen (2 UE)

Je individueller die Kommunikation an den Gesprächspartner angepasst wird, umso erfolgreicher wird das Gespräch verlaufen. Besonders nützlich ist dabei,  wenn man die vier Persönlichkeitstypen kennt.

 

Kommunikation und Demenz (2 UE)

Die Wahrnehmungswelt von an Demenz erkrankten ist - je nach Ausprägung der Demenz - eine andere, als wir sie erleben. In diesem Teil des Semiartages wollen wir in diese Wahrnehmungswelt eintauchen, damit wir mit dementen Angehörigen besser kommunizieren können. 

 

Nonverbale Kommunikation und Basale Stimulation (2 UE)

Menschen, die gepflegt werden, sind sehr sensible bezüglich der nonverbalen Kommunikation und aufgrund der Deprivation sehr zugänglich für die Basale Stimulation. In diesem Seminar bekommen Sie einen ersten Einblick indas Thema. 

 

 

Mit der eigenen Belastung umgehen lernen - Burnout vermeiden (2 UE)

Pflegende Angehörige stossen schnell an ihre Grenzen - damit einem der Burnout erspart bleibt, sollte man diverse Warnsignale kennen und Risikofaktoren vermeiden. Und die eigenen "inneren Antreiber" reflektieren.

 

 

 

 


Seminare für pflegende Angehörige und Pflegeprofis:



 

Wahrnehmung, Bewusstsein & Kommunikation in der Pflege  (8 UE - 10 UE)

 

 

 

•       Vom Umweltreiz zum inneren Bild unserer Welt: Sinnesverarbeitung

 

•       Welchen Anteil haben bewusste und unbewusste Handlungen/Entscheidungen in unserem Alltag? Wie entsteht das Bewusstsein?

 

•       Was ist Kommunikation?

 

•       Bewusste Kommunikation & unbewusste Kommunikation

 

•       Das Reflektieren über die eigene Wahrnehmung und unser Denken

 

•       Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung & Blinder Fleck: Das Johari-Fenster

 

•       Was ist professionelle Kommunikation?

 

•       Warum wir unterschiedlich wahrnehmen

 

•       Wie funktionieren Gedächtnis & Erinnerungen?

 

•       Persönliche Wahrnehmungsfilter

 

•       Die Bedeutung des Selbstwertes in der Kommunikation

 

 

 



 

Nähe und Distanz in der Pflege  (8 UE – 10 UE)

 

 

 

•       Selbstbeobachtung & Fremdbeobachtung

 

•       Emotionen im sozialen Kontext

 

•       Empathie und Spiegelneurone

 

•       Nonverbale Kommunikation

 

•       Reviere / 4 Zonen Distanzen

 

•       Die Sprache der Berührung

 

•       Die Basale Stimulation in der Pflege

 



 

 

 Kommunikationstheorie und  Kommunikationsmodelle  (8–10 UE)

 

 

      Einflussfaktoren der Sprache

 

      Das Kommunikationsmodell nach Watzlawick

 

      Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun (4 Ohren Modell)

 

      Aktives Zuhören, Paraphrasieren, Verbalisieren und Spiegeln

 

      12 Kommunikationssperren nach Gordon

 

      Die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg

 

 

 

 

 

 

Pflegeprozess als Beziehungsprozess (ca. 8-10 UE)

 

 

 

      Zentrale Gesprächsformen im Pflegebereich: Aufklären, Informieren, Motivieren, Instruieren

 

      Grundlegende Gedanken zur pflegerischen Beziehungsarbeit

 

      Die Pflegetheorie (Zwischenmenschliche Beziehungen in der Pflege) von Hildegard Peplau

 

      Die Persönlichkeitstypen

 

      Die Transaktionsanalyse

 

      Konstruktive Kritik

 

      Ich-Botschaften

 

      Fragetechniken: Offene Fragen, geschlossene Fragen, Suggestivfrage, etc.

 

      Humane Gesprächsführung / Gesprächskultur

 

      Klientenzentrierte Gesprächsführung (Carl Rogers)

 

      Motivierende Gesprächsführung   

 

 

 

 

 

Bedürfnisse, Werte, Normen und Soziologie (ca. 6-8 UE)

 

 

 

       Was ist Soziologie?

 

       Bedürfnisse

 

       Bedürfnispyramide

 

       Die 14 Grundbedürfnisse eines Menschen nach Virginia Henderson

 

       Werte und Wertequadrat

 

       Ziele und Beliefs

 

       Soziale Normen

 

       Soziale Rollen

 

       Die Gefahr der Konformität / Reflektiertes, verantwortungsbewusstes Handeln in der Pflege

 

 

 

 

 

Zielgruppenspezifische Kommunikation  (10 UE)

 

 

 

       Psychosoziale Unterstützung (allgemein, mit chronisch Kranken, mit Tumorpatienten, mit Trauma-Patienten)

 

       Trauma, Trigger, Posttraumatische Belastungsstörung, Ego States

 

       Gespräche/Zusammenarbeit mit Angehörigen

 

       Rechtliche Grundlagen – was dürfen Dritte erfahren?

 

       Kommunikation mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen

 

       Entwicklungspsychologische Grundlagen (Schwerpunkt Kinder & Alte Menschen)

 

       Kommunikation mit Kindern im pflegerischen Kontext

 

       Kommunikation mit an Demenz erkrankten Menschen

 

       Kommunikation mit Menschen mit Sinneseinschränkungen

 

       Interkulturelle Kommunikation (Umgang mit Sprachbarrieren)

 

 

 

Kommunikation und Unterstützung bei psychischer Erkrankung  (10 UE)

 

Allgemeines zum Thema Psychische Erkrankung: Faktoren, Stressbelastung, Frühwarnzeichen, Verletzlichkeits-Stress-Modell, Verlauf, Häufigkeit, Empowerment und Recovery

  • Psychosen
  • Depression
  • Bipolare Erkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Borderline-Persönlichkeitsstörungen
  • Anststörungen
  • Zwangsstörungen

 

 

 

 

 

In nur einem Tag zur gewaltfreien Kommunikation und zum aktivem Zuhören  ( 8 UE )

 

Was ist gewaltfreie Kommunikation? Was bringt gewaltfreie Kommunikation?
Das vier Ohren Modell von Schulz von Thun: Die vier Seiten einer Botschaft / Aktives Zuhören und Kommunikationssperren

 

Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

 

Eigene Bedürfnisse und Werte erkennen / Das Gegenüber empathisch aufnehmen / Gewaltfreier Ausdruck von Ärger

 

Die beschützende Anwendung von Macht / Wertschätzung und Anerkennung

 



 



 

Wenn ich nur „Nein“ sagen könnte...  ( 8 UE )

 


Wenn man Sie um etwas bittet, können Sie nicht „Nein“ sagen? Auch wenn Sie sich damit selbst überfordern und dann unzufrieden sind? In diesem Seminar reflektieren wir jene Ursachen und Muster, die dazu führen, dass sie sich immer wieder in solche Situationen bringen....und wie Sie da rauskommen. Wir reflektieren, warum wir so gerne an alten Denkmustern und Tätigkeiten festhalten. Warum es uns so wichtig ist, was die anderen über uns denken. Ein Impuls zum Überdenken der eigenen Bedürfnisse und Grenzen und die Chance, Belastendes loszulassen.

 

 

 

 

 

 

Konfliktmanagement - "Konflikte im Alltag und Beruf - wie gehe ich damit um?" ( 6 UE )

 


Verschiedene Bedürfnisse und Wertvorstellungen im Beruf und im Privatleben können manchmal zu Spannungen und Konflikten führen. Wie aber geht man damit um? Welche Methoden gibt es, Konflikte für beide Seiten zufriedenstellend zu lösen? Ab welcher Phase braucht man Hilfe von außen? Diese Fragen werden im Seminar beantwortet und Sie haben die Gelegenheit, einen Konflikt, der Sie begleitet, anhand der gezeigten Methode zu analysieren und vielleicht der Auflösung des Konfliktes einen Schritt näher zu kommen.

 

 

 

 

 

Stress & Burnout   ( 6 UE )

 


Was wissen wir heute über Stress, wie und warum entsteht er und wie können wir ihn reduzieren? Was führt zum Burnout und wie können wir ein Ausbrennen vermeiden? An diesem Seminartag geht es um eine allgemeine, erste Information zum Themenkreis, es ist als eine Orientierung für Interessierte und Angehörige von Betroffenen zu verstehen.

 

Hinweis: Das Seminar ersetzt keinesfalls eine fundierte ärztliche/psychologische Diagnose oder kann eine Therapiemaßnahme ersetzen!